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6. Oktober 2006

Presseerklärung zu neuerlichem OGH-Urteil Oktober 2006

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat nun die Klage auf Schadenersatz für die Geburt eines gesundes Kind, welches, trotz zuvor erfolgter operativer Sterilisation des Vaters, von diesem gezeugt wurde, abgelehnt. Ein Sprecher des OGH stellte jedoch fest, dass „auch bei einem gesunden Kind ein Schadenersatz denkbar wäre, wenn die Familie durch die ungewollte Geburt in eine existentielle Not geraten würde“. Dies war hier offensichtlich nicht der Fall.

Es ist für uns als Ärztinnen und Ärzte unannehmbar, dass das Entscheidungskriterium der OGH-Richter …

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10. September 2006

Öffentliche Erklärung zu aktiver Sterbehilfe durch einen Lungenfacharzt vom September 2006

Ein Salzburger Lungenfacharzt hat vor wenigen Monaten – nach eigenen Angaben – „aus Mitleid” aktive Sterbehilfe an einer schwerst depressiven Patientin vollzogen.
Unabhängig von der Tragik und Singularität dieses Vorfalles wird hier ein fatales Signal gegen den Schutz des menschlichen Lebens und dessen Unantastbarkeit gesetzt.

Im Europarat werden seit Jahren von verschiedenen Ländern Vorstöße zur Legalisierung von aktiver Euthanasie (Tötung auf Verlangen bzw. Beihilfe zum Selbstmord) gemacht. Die Ärzteschaft der Länder der Europäischen Union (ausgenommen den Niederlanden und Belgien) und der …

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26. Juli 2006

Presseerklärung zum OGH-Urteil vom Juli 2006 (Unterhaltszahlung als Schadenersatz für die Geburt eines Kindes)

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat durch die Verurteilung eines Salzburger Gynäkologen zu Unterhaltszahlungen als Schadenersatz für die Geburt eines Kindes mit Mb. Down eine medizinrechtlich untragbare, ethisch höchst problematische Entscheidung getroffen, deren Signale verheerende Auswirkungen auf die Arbeit der Mediziner, das Arzt-Patientenverhältnis und die Be-Wertung von Ungeborenen in unserer Gesellschaft nach sich zieht.
Ärzte zu verpflichten, bereits bei bloßem Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung eine umfassende Aufklärung über alle potentiellen Diagnosen durchzuführen, ohne diese zuvor erhärtet zu haben, ist in der …

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28. März 2006

Presseerklärung vom 28. März 2006

Seit einem Jahr werden an der Gynmed-Ambulanz in den Salzburger Landeskliniken wöchentlich regelmäßig Abtreibungen durchgeführt. Da wir uns als Ärzte verpflichtet fühlen, dem Leben und nicht dem Tod zu dienen, können wir an diesem Jahrestag nicht schweigen!

Von offizieller Seite wurde von 15 Eingriffen pro Woche gesprochen, sodass man auf eine Zahl von mindestens 800 (vermutlich aber deutlich über tausend) ungeborenen Kindern kommt, die seit 2. April 2005 im Land Salzburg das Licht der Welt nicht erblicken durften. Das entspricht …

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