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20. Januar 2015

Kann man den Tod definieren? Hirntod und Organspende – medizinische und ethische Fragen der Organtransplantation

Gemeinsame Veranstaltung mit den Salzburger Nachrichten im SN-Saal, Salzburg

Audio-Mitschnitte der einzelnen Vorträge:

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20. November 2014

Öffentliche Stellungnahme zur geplanten Reform des Fortpflanzungsmedizingesetzes

Der von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) und Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) in Begutachtung geschickte Reform-Entwurf des Fortpflanzungsmedizingesetzes geht über den VfGH-Auftrag, lesbischen Paaren die Samenspende zu erlauben, weit hinaus. Er sieht nämlich ebenso Eizellspende, Samenspende Dritter bei der künstlichen Befruchtung und beschränkte Präimplantationsdiagnostik vor.

Die Thematik ist vielschichtig, komplex und ethisch höchst brisant. – Der Gesetzesentwurf hätte im Falle seiner Umsetzung weitreichende Konsequenzen:

Samenspende

Ab 1.1.2015 soll lesbischen Paaren die Erfüllung ihres Kinderwunsches durch eine Samenspende ermöglicht werden und bei heterosexuellen Paaren …

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9. September 2014

Würde am Ende des Lebens – Brief an das Parlament

S.g. Parlament,

zu ihrer Diskussion zum Thema „Würde am Ende des Lebens“ möchte ich folgendes beitragen:

in meiner Arbeit als Intensivmediziner erlebe ich immer wieder den Ruf nach einer Einstellung der Therapie bis hin zur Hilfe zum Suizid. Begleitet oder ausgelöst sind diese Rufe der Verzweiflung meist von Angst, Ungewissheit und Aussichtslosigkeit. Der Lebenswille des Menschen ist (ob in Zeiten des Krieges oder in Zeiten höchster Freude) stets dem Instinkt zum Suizid überlegen wobei ich hier bewusst die Tötung auf …

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30. August 2014

Öffentlicher Brief an Gesundheitsminister Stöger

Sehr geehrter Herr Bundesminister Stöger !

So wie bereits im August 2011 haben Sie nun neuerlich öffentlich gefordert, dass künftig Abtreibungen in allen Bundesländern bzw. allen „Regionen“ Österreichs in öffentlichen Krankenanstalten durchgeführt werden sollten. Damals drohten Sie finanziellen Druck auf die Krankenhausträger bzw. die Bundesländer an, indem Finanzmittel vom Bund nur dann ausgeschüttet werden sollten, wenn „Mindestanforderungen in allen medizinischen Bereichen eingehalten würden“.

Als Ärzte /-innen, die sich dem hippokratischen Eid verpflichtet fühlen und ihren Beruf auch in ethischer Hinsicht sehr ernst …

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21. April 2014

Zehn Jahre „Salzburger Ärzteforum für das Leben“

Das „Salzburger Ärzteforum für das Leben“ schaut auf zehn Jahre seines Bestehens zurück. 2004 aus gegebenem Anlass (Planung der Gynmed-Ambulanz) gegründet, um für das werdende Leben einzutreten, hat unsere Initiative ihr Wirken entsprechend dem Hippokratischen Eid auf alle Bereiche ausgedehnt, wo sie Gefahren für die Erhaltung und die Würde des menschlichen Lebens wahrnimmt. Unser Einsatz gilt demnach dem menschlichen Leben von seinem Entstehen bis zu seinem natürlichen Ende.

Da das „Salzburger Ärzteforum für das Leben“ sich als eine unabhängige, überparteiliche und …

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