Aktuelles  ›  Pressespiegel


27. Januar 2010

Öffentliche Erklärung zur Abtreibungsfrage im Land Salzburg vom Jänner 2010

Zweifelsohne stehen Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschließen, unter enormen Druck. Diese zu verurteilen widerspricht jeglicher Menschlichkeit und Ethik! Aufgrund unserer Erfahrungen aus vielen Gesprächen mit ehemals Betroffenen sind wir jedoch überzeugt, dass ein Schwangerschaftsabbruch in den allermeisten Fällen die schlechteste Lösung darstellt: Zahlreiche Frauen leiden im Nachhinein unter zum Teil schwerwiegenden und langfristigen psychosomatischen Folgeerkrankungen. Wie vielen Frauen könnte durch eine rechtzeitig angebotene, professionelle, lebensbejahende Beratung und Begleitung sehr viel Leid erspart bleiben, wenn in der oft ausweglos …

Lesen Sie weiter
31. Oktober 2009

Öffentliche Stellungnahme: Keine Rezeptfreiheit für „Pille danach“ vom Oktober 2009

Im Namen von über 340 Salzburger Ärztinnen und Ärzten wollen wir in der aktuellen öffentlichen Diskussion dem Ansinnen verschiedener PolitikerInnen, die sogenannte „Pille danach“ rezeptfrei in Apotheken abgeben zu lassen, mit folgender Argumentation ganz klar begegnen:

1. Bei dem Präparat (Wirkstoff Levonorgestrel) handelt es sich um ein potentes synthetisches Gelbkörperhormon, das – so wie jegliches andere Medikament – auch Nebenwirkungen, insbesondere bei falschem / zu häufigem Gebrauch, hervorrufen kann. Eine Abgabe ohne ärztliche Verordnung würde die Gefahr von schwerwiegenden Nebenwirkungen für die …

Lesen Sie weiter
6. April 2008

Stellungnahme zum Ausschussbericht „Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung in Europa“ vom April 2008

des „Ausschusses für Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ der „Parlamentarischen Versammlung des Europarates“

Der Ausschussbericht (s. Anhang) durch die österreichische Nationalratsabgeordnete Frau Mag.iur. Gisela Wurm veranlasst uns zu folgender Stellungnahme:

Die Mitglieder oben genannten Ausschusses kommen ihrer Verpflichtung, welche ihnen als Deligierte der „Parlamentarischen Versammlung des Europarates“ – nämlich allen Bürgern ihres Landes bzw. der Mitgliedsstaaten der Europarates ohne Bevorzugung bzw. Benachteiligung von einzelner Gruppen zu deren Wohl und Sicherung deren Zukunft zu dienen – angesichts des vorliegenden Berichtes ganz offensichtlich …

Lesen Sie weiter
6. März 2008

Presseerklärung zu OGH-Urteil März 2008

Hinter der Entscheidung des OGH, einem Kärntner Elternpaar wegen einer angeborenen schweren Behinderung ihres nun sechseinhalbjährigen Kindes (Hydrocephalus, Wirbelsäulendefekt, Klumpfüsse), welche in der gynäkologischen Risikoambulanz bei einer Schwangerschaftsuntersuchung per Ultraschall nicht entdeckt worden war, als Schadenseratzleistung rückwirkend und auch künftig vollen Unterhalt zuzusprechen, steht offensichtlich die bedenkliche Philosophie, dass Eltern einen Anspruch – ja das Recht auf ein gesundes Kind haben. Ein solches ist jedem Paar zu wünschen. Jeder Arzt wird sich darum bemühen, sein Bestes zu tun, um diesen …

Lesen Sie weiter
5. März 2008

Presseerklärung zu OGH-Urteil März 2008

Schandurteil des OGH

Hinter der Entscheidung des OGH, einem Kärntner Elternpaar wegen einer angeborenen schweren Behinderung ihres nun sechseinhalbjährigen Kindes (Hydrocephalus, Wirbelsäulendefekt, Klumpfüsse), welche in der gynäkologischen Risikoambulanz bei einer Schwangerschaftsuntersuchung per Ultraschall nicht entdeckt worden war, als Schadenseratzleistung rückwirkend und auch künftig vollen Unterhalt zuzusprechen, steht offensichtlich die bedenkliche Philosophie, dass jedes Elternpaar einen Anspruch – ja das Recht auf ein gesundes Kind habe. Ein solches ist jedem Paar zu wünschen. Jeder Arzt wird sich darum bemühen, sein Bestes zu …

Lesen Sie weiter