Aktuelles


25. Mai 2007

Öffentliche Erklärung zur Abtreibungsfrage im Land Salzburg vom Mai 2007

Zweifelsohne stehen Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschließen, unter enormen Druck. Diese zu verurteilen widerspricht jeglicher Menschlichkeit und Ethik! Nach vielen Gesprächen mit ehemals Betroffenen sind wir jedoch überzeugt, dass ein Schwangerschaftsabbruch in den allermeisten Fällen die schlechteste Lösung darstellt: Viele Frauen leiden im Nachhinein unter zum Teil schwerwiegenden psychosomatischen Folgeerkrankungen (PAS). Wie vielen Frauen könnte durch eine rechtzeitig angebotene, professionelle, lebensbejahende Beratung und Begleitung sehr viel Leid erspart bleiben, wenn in der oft ausweglos scheinenden Situation ein greifbares …

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18. April 2007

REFLEXIONEN ZUR AKTION „BITTE NICHT STÖREN“ IN DER ZEITSCHRIFT „SALZBURGER MONAT“ VOM APRIL 2007

Liebe in Freiheit?

Brauchen Frauen eine Initiative zum Thema „Verhütung“?
Ohne Zweifel bestehen hier erschreckende Defizite. Insofern könnte „Frau“ über die aktuelle Initiative des Frauengesundheitszentrums ISIS wahrhaft erfreut sein.
Eine intensivere Beschäftigung mit der in der Zeitschrift „Salzburger Monat“ präsentierten Initiative offenbart jedoch , dass hier auf subtile Weise die Würde der Frau preisgegeben wird.

Die Entscheidung für oder gegen eine Verhütungsmethode kann nur von beiden Partnern gemeinsam getroffen werden. In der zitierten Initiative von ISIS gibt es jedoch nur einen – schwachen – …

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1. März 2007

Sterbenskrank – lebensmüde. Der Arzt im Spannungsfeld zwischen lebensverbessernden und lebensverkürzenden Maßnahmen

Univ. Prof. Dr. J. Meran
Prim. Dr. Ch. Spaemann
(Ärztekammer Salzburg)

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6. Oktober 2006

Presseerklärung zu neuerlichem OGH-Urteil Oktober 2006

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat nun die Klage auf Schadenersatz für die Geburt eines gesundes Kind, welches, trotz zuvor erfolgter operativer Sterilisation des Vaters, von diesem gezeugt wurde, abgelehnt. Ein Sprecher des OGH stellte jedoch fest, dass „auch bei einem gesunden Kind ein Schadenersatz denkbar wäre, wenn die Familie durch die ungewollte Geburt in eine existentielle Not geraten würde“. Dies war hier offensichtlich nicht der Fall.

Es ist für uns als Ärztinnen und Ärzte unannehmbar, dass das Entscheidungskriterium der OGH-Richter …

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10. September 2006

Öffentliche Erklärung zu aktiver Sterbehilfe durch einen Lungenfacharzt vom September 2006

Ein Salzburger Lungenfacharzt hat vor wenigen Monaten – nach eigenen Angaben – „aus Mitleid” aktive Sterbehilfe an einer schwerst depressiven Patientin vollzogen.
Unabhängig von der Tragik und Singularität dieses Vorfalles wird hier ein fatales Signal gegen den Schutz des menschlichen Lebens und dessen Unantastbarkeit gesetzt.

Im Europarat werden seit Jahren von verschiedenen Ländern Vorstöße zur Legalisierung von aktiver Euthanasie (Tötung auf Verlangen bzw. Beihilfe zum Selbstmord) gemacht. Die Ärzteschaft der Länder der Europäischen Union (ausgenommen den Niederlanden und Belgien) und der …

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