Abtreibung


  1. Abtreibung – weltweit die häufigste Todesursache
  2. Situation in Österreich
  3. Situation im Bundesland Salzburg
  4. Flankierende Maßnahmen
  5. Konkrete Maßnahmen und Ziele
    1. Maßnahmen für Notsituationen
    2. Maßnahmen zur Prävention
    3. Unterstützung und Begleitmaßnahmen für Familien

1. Abtreibung – weltweit die häufigste Todesursache


Laut einer 2007 von der WHO in Auftrag gegebenen und im „Lancet“* publizierten Studie habe die Zahl der Abtreibungen weltweit von 1995 bis 2003 um 4 Millionen oder 17 Prozent abgenommen und betrage nun 42 Millionen pro Jahr. Sehr bedenklich ist die Schlussfolgerung in dieser Publikation, dass als ein Ziel der Zugang zur „sicheren“ Abtreibung zu verbessern und kostengünstiger zu gestalten sei. Eine derartig tendenziöse Einschätzung lässt die WHO in einem sehr fragwürdigen Licht erscheinen.

Die Rückläufigkeit der Gesamtzahl an Abtreibungen kann jedoch nicht über das verheerende Ausmaß dieser globalen Tragödie hinwegtäuschen – ein Vergleich mit diversen Mortalitätsstatistiken weltweit zeigt, dass Abtreibung unbestritten die häufigste Todesursache weltweit darstellt:

Anzahl weltweit / Jahr: Quelle:
Geburten 136 Mio. UN-Bevölkerungsstatistik 2007
Todesfälle gesamt 56 Mio. UN-Bevölkerungsstatistik 2007
Abtreibungen ca. 42. Mio WHO / Lancet 10/2007
Todesfälle durch …
Herz-Kreislauf- Erkrankungen 17,5 Mio. Weltherztag 2007 / World Heart Federation
Krebserkrankungen 10,9 Mio. Österr. Krebshilfe Weltkrebstag 2006 / WHO
Todesfälle von Kindern insgesamt 10,6 Mio. Lancet 3/2005
davon durch …
… Lungenentzündung 2 Mio. Lancet 3/2005
… Durchfallerkrankungen 1,9 Mio. Lancet 3/2005
HIV / AIDS 2,9 Mio. Welt-AIDS-Bericht der UNO zum Welt-AIDS-Tag 2006
Tuberkulose ca. 2 Mio. Welttuberkulosetag 2007 / Ärzte ohne Grenzen
Malaria > 1 Mio. Weltmalariatag 2007 / Ärzte ohne Grenzen
Verkehrstote 1,2 Mio. Weltgesundheitsbericht 2004
Kriegstote im 2. Weltkrieg 55 Mio.
* „Induced abortion: estimated rates and trends worldwide“ / The Lancet (Bd. 370, S. 1338; 12.10.07)

2. Österreich:


Einer jährlichen Geburtenzahl in Österreich von ca. 80.000 pro Jahr steht eine geschätzte Zahl von 30.000 – 80.000 Abtreibungen gegenüber – geschätzt deshalb, weil eine konsequente Erfassung von Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich nach wie vor nicht erfolgt.
Die rechtliche Grundlage für Abtreibungen in Salzburg wurde 1974 durch die sogenannte Fristenregelung geschaffen, welche im StGB § 96 und 97 zu finden ist:

StGB § 96: http://www.jusline.at/96_Schwangerschaftsabbruch_StGB.html
StGB § 97: http://www.jusline.at/97_Straflosigkeit_des_Schwangerschaftsabbruchs_StGB.html

Verfolgt man aufmerksam die sogenannte „öffentliche Meinung“ in verschiedensten Medien und auch in persönlichen Gesprächen, so wird häufig ein vermeintliches „Recht auf Abtreibung“ postuliert – dieses existiert in der österreichischen Gesetzgebung jedoch nicht. Der Schwangerschaftsabbruch ist laut § 96 StGB ein strafrechtliches Delikt, unter bestimmten Bedingungen (§ 97) lediglich straffrei gestellt – ein wesentlicher Punkt, da für den Gesetzgeber somit ungeborenes Leben grundsätzlich schützenswert ist! Es scheint diesbezüglich ein großer Bedarf an öffentlicher Meinungsbildung zu herrschen.

Aus unserer Sicht müssen zwei tatsächliche Rechte im Auge behalten werden:
Das Recht jedes ungeborenen Kindes (d.h.: jedes Menschen) auf Leben, wobei die Gesellschaft verpflichtet ist, ihm dieses zu gewährleisten, und auch das Recht der Mutter auf umfassende Aufklärung und konkrete Hilfe.

Aufgrund ihres Wesens kann Abtreibung nur als Tötung eines Menschen – in einer meist frühen Entwicklungsphase – verstanden werden. Neben der gültigen rechtlichen Situation ist es unserer Meinung nach von eminenter Bedeutung, sich öffentlich zum Grundwert des menschlichen Lebens zu bekennen und diese Grundwerte auch der Jugend zu vermitteln! Deshalb sehen wir es als außerordentlich wichtig an, dass Informationen zur Thematik Leben (dessen Entstehung und Entwicklung), Schwangerschaftsabbruch, Hilfe für Frauen in Notsituationen etc. möglichst vielen Jugendlichen im Rahmen von Arztbesuchen sowie an Schulen angeboten werden. Auch die Frage „Wann beginnt das Leben?“ – eine Grundfrage, die der gesamten Problematik zugrunde liegt, muss öffentlich thematisiert werden.


3. Salzburg:


Seit April 2005 werden nach Anordnung durch die damalige SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller an der Gynmed-Ambulanz in den Salzburger Landeskliniken wöchentlich regelmäßig Abtreibungen durchgeführt.
Von offizieller Seite wurde von 15 Eingriffen pro Woche gesprochen, sodass man auf eine Zahl von mindestens 800 (vermutlich aber deutlich über tausend) ungeborenen Kindern kommt, die jedes Jahr im Land Salzburg das Licht der Welt nicht erblicken durften. Das entspricht etwa 35-40 Volksschulklassen jährlich – in den letzten zehn Jahren also ca. 8000-10.000 Ungeborene Kinder. Diese Realität ist nicht nur erschreckend, sondern wirft auch viele Fragen auf:
Verkraftet unsere Demokratie, die jedem Bürger gleiche Rechte und gleichen Schutz zuspricht, die routinemäßige Tötung Ungeborener, ohne selbst Schaden an ihren ethisch-moralischen Grundfesten zu erleiden?
Kann sich ein Staat wie Österreich – ganz abgesehen von jeglicher ethischen Dimension – angesichts der sich heute abzeichnenden bzw. bestehenden massiven Probleme (Un-/ Finanzierbarkeit des Gesundheits- und Pensionssystems) den Verlust von 1000 Kindern jährlich im Land Salzburg bzw. etwa 30.000 – 80.000 Kindern österreichweit leisten? Oder entzieht er sich dadurch nicht seine wichtigste Ressource für die Zukunft, seinen Nachwuchs?

Birgt die derzeitige demographische Entwicklung unserer Gesellschaft nicht die Gefahr einer zunehmenden Wertung des Lebens bis hin zur Infragestellung des Rechts auf Leben für die Schwächsten – die unheilbar Kranken, die alten und behinderten Menschen?

Welche eklatanten Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt ergeben sich mittel- und langfristig, wenn sich in Salzburg der derzeitige Abtreibungstrend in den nächsten Jahren fortsetzen sollte?
Das Angebot der Gynmed-Amblanz beschränkt sich auf eine leicht zugängliche und kostengünstige Abtreibung! Das Ziel der angebotenen psychologischen Begleitung  besteht lediglich darin, die Traumatisierung so gering wie möglich zu halten. Die gemeinsame Suche nach Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch und Lösungsmöglichkeiten der Konfliktsituationen, das Erarbeiten eines Lebenskonzeptes für ein Leben mit Kind und das Angebot anderer konkreter Hilfsmaßnahmen außer der Abtreibung fehlen! Es darf in Zweifel gezogen werden, ob Frauen / Paaren auf diese Weise ernsthaft und langfristig geholfen werden kann.


4. Flankierende Maßnahmen


Bereits bei der Einführung der Fristenlösung in den 70er Jahren wurde – ebenso wie  in den vergangenen Jahren – von der öffentlichen Hand wiederholt zugesagt, mit der Umsetzung von sogenannten „flankierenden Maßnahmen“ die Rahmenbedingungen und Hilfsangebote für Frauen und Paare in Notsituationen so zu verbessern, dass Abtreibungen nach Möglichkeit verhindert werden können. Hat die Politik hier tatsächlich ihr Wort gehalten?

Im Land Salzburg müssen wir derzeit zur Kenntnis nehmen, dass seit der Etablierung der „Gynmed-Ambulanz“ in den Landeskrankenanstalten alles andere als intensive Bemühungen zur Reduktion der Abtreibungszahl von Seiten der für das Gesundheitsressort zuständigen politischen Stelle zu bemerken waren. Nach wie vor besteht leider großer Handlungsbedarf bei der Verbesserung und dem Ausbau von Beratung & Begleitung sowie konkreten Hilfsangeboten, damit sich mehr Frauen / Paare in einer Schwangerschaftskonfliktsituation für Ihr Kind entscheiden können.

Wir haben konkrete Vorschläge ausgearbeitet, deren Umsetzung Frauen und Paaren in derartigen schwierigen Situationen helfen könnten, „Ja“ zum Ungeborenen sagen zu können.


5. Konkrete Maßnahmen und Ziele


Seit unserer Gründung 2004 haben wir uns bemüht, uns als Ärzte aus einer unabhängigen, überparteilichen und überkonfessionellen Sicht mit dem Themenkreis ungewollter Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch eingehend auseinander zu setzen: Dabei haben wir mit allen Gruppen, die in dieser Thematik involviert sind, das Gespräch gesucht: mit betroffenen Frauen (die vor der Entscheidung einer Abtreibung standen, Frauen die eine solche hinter sich haben), PsychologInnen und SozialarbeiterInnen in verschiedensten Beratungsstellen, ärztlichen Kollegen/-innen aus allen Teilgebieten der Medizin, Vertretern der Politik und der Kirchen. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stand das Bemühen um eine konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Betroffenen – nämlich der ungeborenen Kinder und deren Eltern!
Der Komplexität des gesamten Themenkreises entsprechend, scheint uns die Umsetzung eines Maßnahmenpaketes notwendig. Es handelt sich nicht nur um ein Problem, das mit einer einzigen Maßnahme zu bewältigen ist.
Wir haben 3 Themenschwerpunkte formuliert, für jeden haben wir konkrete Vorschläge ausgearbeitet. Mit Sicherheit ist zu deren Realisierung mehr als nur eine Institution aufgefordert. Es muss sich vielmehr um ein breites Bemühen und Zusammenarbeiten verschiedenster Kräfte und Stellen im Land Salzburg handeln.


Diese 3 Themenschwerpunkte sind:

  1. Verbesserung der Beratung von bzw. Hilfestellung
    für Frauen / Paare in Notsituationen
  2. Vermittlung von Wissen an Jugendliche und junge Frauen zum Zweck der Prävention
  3. Hilfe und Unterstützung von Familien

5.a Maßnahmen für Notsituationen


Flächendeckendes Netz an Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen:
Dazu ist die Einrichtung zusätzlicher Beratungsstellen notwendig – insbesondere in den ländlichen Regionen. Schwerpunkte der Beratungen:

  • begleitende Betreuung: d.h.: neben einer punktuellen Beratung in einer Akutsituation muss das Angebot einer begleitenden Betreuung durch eine Person/ein Team über einen längeren Zeitraum geschaffen werden.
  • lebensbejahende Beratung:
    • Hilfe bei der Entscheidungsfindung und Ermutigung zu einer Entscheidung für das Kind
    • Eingehen auf die Krisensituation der Frau
    • Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten
    • Hilfe beim Erarbeiten eines neuen Lebenskonzeptes für ein Leben mit Kind
    • Begleitung in einer schwierigen Schwangerschaft, gerade, wenn sich die Mutter für eine anonyme Geburt bzw. Freigabe zur Adoption entscheidet
    • persönliche Begleitung bei einer Geburt
    • Aber: Respekt vor jeder Entscheidung der Frau!
  • Hilfe und v.a. psychologische Betreuung bei Schwierigkeiten und Beschwerden nach einer Abtreibung im Sinne eines Post-Abortion-Syndromes
    • Konkrete Hilfe: bei Behördenwegen, Vermittlung von Wohnungen, Unterstützungen etc.
    • kompetente Beratung braucht eine fundierte Ausbildung:
    • breite Schulung in psychologischer, medizinischer, sozialer, juridischer Hinsicht
    • Berücksichtigung des lebensbejahenden Aspektes
    • „Qualitätssicherung“, Zertifikation
  • umfassende Aufklärung über den Schwangerschaftsabbruch
  • professionelle Hilfe bei Post-Abortion-Syndrom (PAS)
  • (anonyme) statistische Erfassung der gesamten Problematik
  • Folder und ähnliches Info-Material über alle bisher existierenden Beratungsmöglichkeiten mit allen wichtigen Informationen:
    • Auflegen dieser in allen Gyn-Ambulanzen, first-love-Ambulanzen, bei allen Gynäkologen und praktischen Ärzten; auch: Schulen (Schulärzte, Schulpsychologen etc.)
  • Eigene Beratungshomepage
    • mit all diesen Informationen
    • mit online-Krisenhilfe

 
Konkrete Hilfsmaßnahmen:
Hierzu haben schon einige andere Institutionen konkrete Vorschläge gebracht, die wir hier ergänzen wollen:
 

Problem Wohnen: (für viele Schwangere in Not ein sehr dringliches Problem)

  • Wohneinrichtungen (Frauenhäuser) in der Stadt und v.a. auch in den ländlichen Bezirken
  • mit Betreuung / Begleitung in der Einrichtung: d.h. Frau mit ihren Problemen nicht allein gelassen… Durch das Kind für Mutter und Kind im Kolpinghaus Salzburg wurde ein Pilotprojekt gestartet. Es gilt ähnlich Projekte auch im ländlichen Bereich umzusetzen

 
Finanzielle Hilfe: in jede Beziehung ausbaufähig:

  • für die Frauen:
    • Bildung eines Fonds für Frauen in Notlage (… ein solcher wurde durch die Erzdiözese Salzburg bereits eingerichtet)
    • unbürokratische Soforthilfe durch Vermittlung über Beratungsstellen
    • Finanzierung des Fonds: öffentliche Hand, Firmen (steuerl. Erleichterung, Werbung), Vereine etc.
  • Aufstockung des Budgets der beratenden / helfenden Organisationen

5.b Maßnahmen zur Prävention


Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen:

  • Gesetzlich verpflichtende Trennung von beratender Stelle und Einrichtungen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden.: Nur so ist eine lebensbejahende Beratung möglich.
  • Gesetzliche Verankerung eines Mindestabstandes von mind. 3, besser 7 Tagen zwischen Beratungsgespräch und Schwangerschaftsabbruch, wobei unter dem Beratungsgespräch keineswegs die medizinische Aufklärung zum Schwangerschaftsabbruch zu verstehen ist!
  • zentrales, österreichweites Melderegister über Abtreibungen:
    • gesetzliche Verpflichtung zur anonymen Meldung jedes Schwangerschaftsabbruches
    • nur so kann die Situation konkret erfasst werden:
      • Gesamtzahl von Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich
      • Aufschlüsselung: medizinische, eugenische, soziale Indikation
      • Altersverteilung
      • Preise werden einsichtiger… Folge: erhöhte Transparenz
    • Aus diesen Daten könnten Schlüsse für weitere Ansätze bezüglich eines Ausbaus der Hilfsstrukturen gezogen werden.

Dazu ist eine bundesweite Regelung notwendig.

Wissensvermittlung als Prävention
Kinder und Jugendliche:

  • Kindergärten und Volksschulen: Bewusste positive Grundwertvermittlung – im Rahmen von Projekten wie „love-talks“: Themenschwerpunkt: Wunder und Geschenk „Leben“
  • Schulen: Umfassende multimediale Behandlung der gesamten Thematik mit folgenden Inhaltsschwerpunkten:
    • Grundwertvermittlung (Wunder / Geschenk „Leben“)
    • Entwicklungsschritte des ungeborenen Lebens
    • Beginn des Lebens
    • Abtreibung (Rechtliche Situation, Was ist Abtreibung?, Zahlen / Fakten)
    • Erfahrungen betroffener Frauen
    • Postabortionsyndrom: (Definition, Merkmale, Betroffene erz 0hlt etc.),
    • Hilfsmöglichkeiten: (ev. Arzt, Beraterin erz 0hlt, Verweis: Folder, Homepage)
    • Dazu notwendige Medien: altersgerechter Folder /Video u.a. Lehrmittel
    • ev. „Projekttage“ zu diesem Thema: unter Einbeziehung von betroffenen Frauen, Ärzten etc.

 
Junge Frauen:

  • Folder über Beratungs- und Hilfsstellen (s.o.)

 
Öffentlichkeitsarbeit:

  • Breite Meinungsbildende Maßnahmen in Schulen und Jugendberatungsstellen aber auch in der Öffentlichkeit hinsichtlich Abtreibung und den Alternativen, dem post-abortion-syndrome (PAS) aber auch der zunehmenden demographischen Schwierigkeiten, welche durch die rückläufige Geburtenrate entstehen.
  • Öffentliches positives Lobbying für Familien – insbesondere für kinderreiche Familien.

5.c Unterstützung und Begleitmaßnahmen für Familien


Ziel: Erleichterung des Alltages von kinderreichen (und dadurch oft schon) armen bzw. armutsgefährdeten Familien


Hauptprobleme


Wohnungsnot: bisher zu wenige Wohnungen, zu teuer, zu klein für kinderreiche Familien, zu wenig kindgerecht

  • wirkliche Familienprojekte sind erforderlich

 

Praktischer Alltag: Haushaltshilfe, Babysitting etc.

  • innovative Ideen sind hier gefragt in Form von Patenschaft für Familien durch Private, Pfarren, Vereine
  • dazu v.a. Sensibilisierung in der breiten Öffentlichkeit notwendig

 

Kinderbetreuungsplätze, Kindergärten, Tagesmütter:

  • … weiterer Ausbau
  • Ermunterung von Betrieben: eigene Kindergärten: muss finanzieller Anreiz und Werbung sein

 

Kinderausstattung: Kleidung, Spielsachen, Möbel, Sportgeräte etc.

  • Sammelstellen / „Börsen“: in jeder Gemeinde / Pfarre: hier könnten alle (brauchbares) Gebrauchtes abgeben und jeder bei Bedarf eine Ausstattung borgen  (… z.B. Familienausweis des Landes als Art Eintrittskarte !)

 

Arbeit:

  • Firmen: Zertifikat: „familienfreundlich“
  • Arbeitszeiten, Teilzeit
  • Wiedereinstieg nach der Karenz
  • Betriebskindergärten
  • Wohnungsmöglichkeiten
  • Patenschaften
  • Beiträge in „Schwangere in Not – Fons“
  • muss sich auch für die Firma rechnen – z.B. durch Steuererleichterung