Unser Anliegen


Die Initiative


Angesichts der Diskussion um die Frage von Abtreibungen an öffentlichen Spitälern sahen wir uns im Juni 2005 veranlasst, ein Forum von Salzburger Ärztinnen und Ärzten zu gründen, um klare Position für das Leben zu beziehen.

Unsere Initiative wird bisher von über 350 Salzburger Ärztinnen und Ärzten sowie zahlreichen KollegInnen aus anderen Bundesländern unterstützt.

Als Ärzte, die sich dem Hippokratischen Eid verpflichtet fühlen, wollen wir dem Leben dienen und können selbst keine Schritte dagegen setzen. Ausgehend von diesem Verständnis unseres Berufsethos eint uns die Sorge um die zunehmende Bedrohung menschlichen Lebens in unserer Gesellschaft.

Wir sehen unsere ärztliche Berufung und Verantwortung unter anderem darin, das Leben von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende zu schützen und diese Meinung auch öffentlich zu artikulieren.


Vier Säulen


Das „Salzburger Ärzteforum für das Leben” ist eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Initiative.
Folgende 4 Punkte bilden die Grundsäulen:

  1. Wir treten für den umfassenden Schutz des Lebens von Beginn bis zu seinem natürlichen Ende ein.
  2. Wir fühlen uns dem Hippokratischen Eid verpflichtet und können daher in unserer ärztlichen Tätigkeit keine Handlungen gegen das Leben setzen.
  3. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, den Ausbau einer lebensbejahenden Beratung und eine Verbesserung aller sozialen Strukturen zu forcieren, damit sich Frauen und Paare in Notlage gegen einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können.
  4. Wir treten für den landesweiten Ausbau der Palliativmedizin unter Berücksichtigung des Hospizgedankens ein, um Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen eine würdevolle Begleitung zu ermöglichen.

Kolleginnen und Kollegen bitten wir, diesem Anliegen durch ihre Unterschrift   Gewicht zu verleihen.
Auch Personen aus anderen Berufsgruppen laden wir ein, durch ihre Unterschrift   ihrer Unterstützung Ausdruck zu verleihen. Wir wollen unsere Standpunkte in der medialen Öffentlichkeit vertreten. Aktionismus liegt uns fern.